Archiv für den Monat: August 2012

Kavaj Hamburg

Bereits das Auspacken der Tasche ließ mich staunen. Das Obermaterial ist lt. Hersteller aus einem Verbund aus Leder- und Kunstfasern. Ich war positiv überrascht, denn das vor mir liegende Objekt sah für mich nicht nur wie aus vollständig echtem Leder gefertigt, es fühlte sich auch genauso an. Die Innenseite schmeichelte sich aus weichem, dennoch griffigem Flanell an meine Finger. Von der Haptik konnte “Hamburg” Aff.-Link im ersten Eindruck vollkommen überzeugen. Was mich jedoch ein wenig Zucken ließ, war die Naht, mit welchem die “iPad-tragende” Seite rundherum vernäht war. Sie fühlte sich sehr rau, unbequem und hart an, ähnlich wie diese sehr steifen und pieksenden Synthetik-Fäden, die teilweise wegen ihrer Reißfestigkeit benutzt werden. Die Fäden waren jedoch sehr gut verarbeitet und fielen auch bei festem Griff des Cases nicht auf. Meine Ängste waren also unbegründet. Auch die Aussparungen für Dock-Connector, Lautsprecher, Kopfhörer-Anschluß und Audio-Schalter waren genau passend ausgestanzt und so zeigte sich auch hier die hochwertige Verarbeitung des gesamten Produktes.

Erstaunt war ich von den vielfältigen Möglichkeiten, die mir „Hamburg“ bot, um mein iPad vor mir aufzustellen. Vier verschiedene Positionen zwischen fast aufrechtem Stand für das reine Konsumieren bis hin zu fast flacher Position für das Tippen lassen sich mit dem Case verwirklichen. Dabei muss man keine Angst um das iPad haben. Es steht dabei immer sicher, wackelt oder schaukelt nicht sondern bleibt an seinem Platz.

Soweit dann zum positiven ersten Eindruck dachte ich und verstaute das iPad in meinem Rucksack. Mangels vernünftigem Laptop verstaue ich das iPad immer in dem Laptop-Fach meines Rucksacks und da dieses für bis zu 17“ Notebooks gemacht ist, ist in diesem Fach dementsprechend viel Platz. Dadurch stieß ich nämlich das erste Mal auf das in meinem Augen größte Manko – die Smartcover-Funktion des Cases. Leider ist diese nämlich nicht ganz so smart, wie sie eigentlich sein sollte, sie öffnet sich viel zu leicht. Es besteht kaum Halt des Covers am iPad und so lassen schon leichte Schüttelbewegungen das iPad aus dem Ruhezustand holen. In einem größeren Fach wie es in dem von mir genannten Laptop-Fach der Fall war, bewirkt dies während jedes Schrittes ein schnelles Rein und Raus in/aus den/dem Standby-Modus. Den nicht vollständigen Schutz des Displays muss ich wohl an dieser Stelle nicht noch extra erwähnen. Eine Lasche von Vorder- zur Rückseite oder ein Gummiband wie es viele große Notizbücher haben, hätte hier der Tasche definitiv gut gestanden. Bei den vielen Versuchen, ob ich vielleicht ein Fehler gemacht habe mit dem Case bzgl. der Vorderseite ist mir dabei leider noch aufgefallen, dass das sich so positiv anschmiegende Flanell an der Innenseite leider genau am „Rücken“, also dem Teil, an dem die Vorderseite nach hinten geschlagen wird, leichte Blasen wirft, wenn es mehrfach benutzt wird. Unschön wie ich finde und wird insgesamt dem Artikel nicht gerecht.

Das Case überzeugt durch das Material, welches sich vollkommen der Hand anschmiegt, die sehr gut verarbeiteten Nähte und die vielen Positionierungsmöglichkeiten des iPads. Dagegen hält jedoch ein großes Negativkriterium, nämlich die nicht haltende Vorderseite. Hier wäre mehr definitiv auch mehr gewesen. Wer auf diesen Halt nicht viel Wert legt, der wird mit dem Modell Hamburg von Kavaj wirklich glücklich. Wer jedoch auf die SmartCover-Funktion setzt und sich darauf verlassen will, für den gibt es bessere Cases die auch diesen Zweck erfüllen.

Ich danke Gdgts.de für das Reviewexemplar von Kavaj. Diese Review erschien außerdem zuerst auf Gdgts.de und durfte mit freundlicher Genehmigung auch hier veröffentlicht werden.

 

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Stylus für den kleinen Geldbeutel

Wie in den meisten Fällen kann man auch hier über die “Bucht” zu einer doch recht günstigen TouchPen-Möglichkeit kommen. Ich habe mal die handvoll Münzen “geopfert” um den Pen mal einem schnellen Quicklook zu unterziehen.

Der Stift ist recht einfach gehalten mit einem Clip für die Hemdtasche sowie der bekannten Gummispitze an der Kontaktstelle. Er liegt gut in der Hand, ist nicht zu schwer und das Schreiben geht einigermaßen gut von der Hand. Es handelt sich bei dem Material um eine Art von Leichtmetall und macht trotzallem einen akzeptablen Eindruck. Der Stylus wird in den verschiedensten Farben geliefert. Ich entschied mich für ein Paket mit 4 Exemplaren in verschiedenen Farben für unter 5€ inkl. Versand.

Für einen kurzen Eindruck gibt es nicht vielmehr über den TouchPen zu sagen. Da ich einen Stylus nicht häufig benutze, kam mir diese Version für den doch sehr geringen Preis ungemein entgegen. Wer also nur hin und wieder Nutzen davon hätte, sollte sich mal durch die Angebote wühlen. Für Power-User empfehle ich dennoch den Griff zum Markenprodukt.

 

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Spiegelnde Repliken

Nicht wirklich original, doch ziemlich nah dran und mit ein wenig Liebe zum Detail gibt es zwei Handtaschen-Spiegel im Apple-Design. Auf der einen Seite haben wir das MirrorBook Air – ein kleiner (9,5cm x 6,5cm x 1cm) Spiegel, welcher mit einzelnen, originalgetreu bedruckten Tasten aufwarten kann. Das Modell gleicht einem MacBook Air wirklich sogar bis hin zu den Anschlüssen und ist dadurch ein echter kleiner Hingucker für jedes Apple-Fangirl.

 

Möglicherweise als kleiner Spiegel für den Arbeitsplatz bietet sich der ipad2Mirror an, welcher sowohl als Standspiegel als auch als Fotorahmen genutzt werden kann. Dabei wird ganz einfach hinter die Front, welche standardmäßig mit App-Icons verziert ist, ein Foto nach Wahl eingeschoben. Die Größe des ipad2Mirror beläuft sich auf 13,5cm x 10cm x 8mm und das Foto darf die Maße 10,5cm x 7,5cm aufweisen. Auch dieser Spiegel zeigt Liebe zum Detail, so ist FaceTime-Kamera, Home- sowie alle weiteren Button zu finden.

Schlussendlich gibt es beide Spiegel in der “Bucht” in den Farben Weiß und Silber für jeweils unter 10€ inkl. Versand. Wer also einem Fan-Girl eine kleine Überraschung machen will, kann mit den Spiegeln eigentlich nichts verkehrt machen.

 

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Back again

Große Reden möchte ich nun nicht schwingen. Das Projekt Apfellife ist zurück und ich hoffe, dass ich wieder eine stattliche Zahl an Lesern mit informativen, nützlichen und interessanten Artikeln locken kann. Reviews, Tipps, Meinungen, uvm. findet Ihr hier wie gewohnt.

In diesem Sinne, bis bald.

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Aller guten Dinge sind drei?

Beim erste Mal war es noch das Display, das begann leichte Flecken in den oberen Ecken zu zeigen. Unschön sowohl bei der generellen Arbeit als auch extrem störend bei der Bearbeitung von Bildern. Der zweite Besuch an der Genius Bar war im Endeffekt ein Problem seitens Apple, denn nach dem Austausch des Displays wurden anscheinend die Kabel nicht richtig befestigt. Zumindest schien das antistatische Klebeband an den Lamellen des Lüfters zu schleifen und produzierte so einen schrillen Pfeifton, welcher mit dem Zirpen einer Grille zu vergleichen war. Auch wieder extrem nervig, gerade wenn man die himmlische Ruhe eines iMac gewohnt ist.
Nun traf es mich ein drittes Mal und zwar vollkommen plötzlich – nach dem Eject einer DVD ließ sich eine weitere in den Slot des SuperDrives nicht einschieben. Es blockierte direkt und wie sich das Problem meinem technischen Verständnis nach erschließt, so ist anscheinend der Mechanismus, der eine Silberscheibe in der Mitte hält und dreht, wieder in die Position einer eingelegten Disc gesprungen ist und somit eine Zufuhr einer neuen Disc unmöglich macht. Immerhin hab ich den Vorteil zwei AppleStores in meiner Stadt haben zu dürfen, das macht das ganze etwas erträglicher.

So warte ich nun auf den Austausch des SuperDrives und hoffe meinen iMac rechtzeitig zum Wochenende wieder begrüßen zu dürfen Nicht nur um wieder zur nächsten Aufnahme des Apfelklatsch-Podcasts bereit zu sein, sondern auch um endlich einen Clean Install vornehmen zu können und damit Euch dann eine handvoll Artikel zum Thema Mountain Lion präsentieren zu dürfen.

In diesem Sinne, drückt mir die Daumen.

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