Schlagwort-Archiv: iPad

Almwild Schofliesl

Ja, ich habe im Endeffekt bereits mit meiner Einleitung dem Fazit etwas vorgegriffen, doch möchte ich Euch natürlich auch erklären, wie ich mir die Meinung gebildet habe. Zu Anfang war ich etwas skeptisch bzgl. des Materials. Filz verbinde ich im Rückblick auf meine Kindheit in erster Linie mit einem kratzigen und unangenehmen Gefühl. Doch diese Erinnerung hätte nicht weiter entfernt sein können von dem, was mich beim Ertasten des Sleeves im Umschlag erwartete. Weich, kuschelig und anschmiegsam sind die Worte die mir sofort in den Sinn kamen und alle passen 1:1 auf das Produkt von Almwild.

Das vorliegende Exemplar ist in den Farben Schiefergrau mit Verschlusslasche in Bordeaux. Die Nähte sind in Orange und sind sehr schön abgesetzt. Generell sieht die “Schofliesl” Aff.-Link sehr hochwertig aus und kann auf ganzer Linie punkten. Die Kanten sind absolut sauber geschnitten und das Material fusselt weder noch franst es aus. Abgerundet wird der Gesamteindruck von einem kleinen Etikett, welches auch als Fähnchen verstanden werden könnte und das Logo des Herstellers zeigt. Auch beim Klettverschluss wurde, wie sich im Langzeittest herausstellte, nicht gespart – Schlingen, die schnell nicht mehr den nötigen Halt geben, sucht man an dem Sleeve vergebens. Auch heute noch hält das Klettband wie am ersten Tag.

Doch nun zur Funktion. Ich benutze das Sleeve mit einem iPad 2 mit Hardcase-Backcover und SmartCover und man mag es nicht glauben, aber es passt wie angegossen. Klar mag man nun meinen, dass es z.B. ohne SmartCover zu einer rutschigen Angelegenheit innerhalb des Cases wird. Dies kann ich jedoch verneinen. Einzig das nackte iPad 2 sitzt etwas locker, jedoch ist dies aufgrund der oben schon erwähnten absolut sicheren Verschlusslasche kein Problem. Dem iPad kann nichts geschehen. Inzwischen bin ich dazu übergegangen, das iPad nur noch mit Backcover und Sleeve zu nutzen, somit durchgehend auf das SmartCover zu verzichten und bin absolut begeistert. Als wäre es genau dafür gemacht. Zur Sicherheit kann ich außerdem noch hinzufügen, dass auch leichte Stürze, z.B. aus ca. 10cm auf den Tisch, vom Case abgefedert werden. So überlebt das wertvolle Tablet auch rasante Reisen im Rucksack.

Abschließend kann ich eigentlich nur meine Einleitung wiederholen. Almwild hat mich mit diesem Sleeve absolut überzeugt. Sowohl Verarbeitung als auch Material, Farbauswahl und Funktion überzeugen auf ganzer Linie und begeistern mich. Almwild wirbt mit dem Slogan 100% Handgemacht und ich muss sagen, das merkt man, denn sonst wär solch ein gutes Produkt nicht möglich gewesen. Dieses Sleeve möchte ich jedem, der auf der Suche nach einem Schutz für sein iPad ist, wärmstens ans Herz legen.

Info vom Hersteller:
Weicher Merino-Filz in Schiefergrau mit lärchenbrauner Kontrastnaht und Top-Verschluß in kontraststarkem Bordeaux = das ideale Sleeve für Ihr iPad! Geeignet für die Verwendung mit einem Smartcover oder Bumper!
Geeignet für Apple iPad 1/2/3/4

;

Für die Bereitstellung des Produktes danke ich der Firma Almwild.

flattr this!

MiPow Powertube 3000

Was wie ein schlechter Werbeslogan klingt ist inzwischen für mich unumstößlicher Fakt. Es gab Zeiten, da nutzte ich mein iPhone während der Arbeitszeit intensiver – für iMessage, Newsfeeds und um in der Mittagspause die neuesten Level von “Cut the Rope” oder “Wo ist mein Wasser?” zu spielen. Hatte ich dann mein Ladekabel nicht dabei, so hatte ich meistens keine Chance mehr nach Feierabend auf dem Weg nach Hause mein iPhone zu benutzen. Doch an dieser Stelle greife ich nun zum “MiPow Powertube” Aff.-Link, einem kleinen Zusatz-Akku für allerhand Gadgets. Denn der Powertube ist nicht nur auf iOS-Geräte beschränkt, auch Geräte mit Micro-USB-Anschluß können geladen werden. Diese jedoch im Gegensatz zum integrierten, offiziellen Dock-Connector für iDevices mittels beigelegtem Anschlußkabel. Ansonsten reicht auch das originale USB-Ladekabel des betreffenden Gadgets, welches über den USB-Anschluß verbunden wird.

Aufgeladen wird der Tube über den integrierten Stecker an jeder normalen USB-Buchse, egal ob Mac, PC, Netzteil oder anderer Stromgeber. Ob der Akku sich dem Ladungsende nähert lässt sich mit einem kleinen Druck auf die Oberseite feststellen. Eine LED zeigt in den Farben Rot, Orange, Grün und Blau den aktuellen Ladestand an – bis 15%, bis 40%, bis 70% und darüber. Der Powertube selbst ist dabei in 10 verschiedenen Farben verfügbar und inzwischen auch in anderen Formen mit größer bzw. geringer Power.
Ein Test hat bei meinem iPhone 4 im Standby-Betrieb einen Ladezyklus von ca. 120% erreicht. Somit kann das Smartphone auch nach intensiver Nutzung noch lange zu meiner Verfügung stehen. Ich möchte jedoch an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen, dass sich bei meinem Gebrauch der MiPow bei Nutzung am iPhone doch spürbar aufheizt was durch die Aufbewahrung meines iPhones, in meinem Falle dann inkl. Powertube, in der Hosentasche, auch auf das Gerät über geht. Das es sich hierbei jedoch um Stromabgabe handelt, ist dies der normalen Physik anzulasten.

Technische Details
Kapazität: 3000mAh
Ausgangsleistung: 5V 1000 mA
Zellentyp: Lithium-Polymer (geringe Selbstentladung – über ein Jahr Stand-By!)
Lebenserwartung: 500 Ladezyklen
Ladezeit: 3 – 4 Stunden
Material: Aluminium
Höhe: 21,4 mm
Länge: 93,5 mm
Breite: 30,4 mm
Gewicht: 92g

Fazit:
Ich gehe eigentlich nicht mehr ohne einem aufgeladenen MiPow Powertube aus dem Haus. Der Akku ist immer für mich zur Stelle und hat mich schon bei manchen unvorhergesehenen Knappheiten aus der Patsche geholfen. Somit von mir eine klare Empfehlung.

 

flattr this!

Kavaj Hamburg

Bereits das Auspacken der Tasche ließ mich staunen. Das Obermaterial ist lt. Hersteller aus einem Verbund aus Leder- und Kunstfasern. Ich war positiv überrascht, denn das vor mir liegende Objekt sah für mich nicht nur wie aus vollständig echtem Leder gefertigt, es fühlte sich auch genauso an. Die Innenseite schmeichelte sich aus weichem, dennoch griffigem Flanell an meine Finger. Von der Haptik konnte “Hamburg” Aff.-Link im ersten Eindruck vollkommen überzeugen. Was mich jedoch ein wenig Zucken ließ, war die Naht, mit welchem die “iPad-tragende” Seite rundherum vernäht war. Sie fühlte sich sehr rau, unbequem und hart an, ähnlich wie diese sehr steifen und pieksenden Synthetik-Fäden, die teilweise wegen ihrer Reißfestigkeit benutzt werden. Die Fäden waren jedoch sehr gut verarbeitet und fielen auch bei festem Griff des Cases nicht auf. Meine Ängste waren also unbegründet. Auch die Aussparungen für Dock-Connector, Lautsprecher, Kopfhörer-Anschluß und Audio-Schalter waren genau passend ausgestanzt und so zeigte sich auch hier die hochwertige Verarbeitung des gesamten Produktes.

Erstaunt war ich von den vielfältigen Möglichkeiten, die mir „Hamburg“ bot, um mein iPad vor mir aufzustellen. Vier verschiedene Positionen zwischen fast aufrechtem Stand für das reine Konsumieren bis hin zu fast flacher Position für das Tippen lassen sich mit dem Case verwirklichen. Dabei muss man keine Angst um das iPad haben. Es steht dabei immer sicher, wackelt oder schaukelt nicht sondern bleibt an seinem Platz.

Soweit dann zum positiven ersten Eindruck dachte ich und verstaute das iPad in meinem Rucksack. Mangels vernünftigem Laptop verstaue ich das iPad immer in dem Laptop-Fach meines Rucksacks und da dieses für bis zu 17“ Notebooks gemacht ist, ist in diesem Fach dementsprechend viel Platz. Dadurch stieß ich nämlich das erste Mal auf das in meinem Augen größte Manko – die Smartcover-Funktion des Cases. Leider ist diese nämlich nicht ganz so smart, wie sie eigentlich sein sollte, sie öffnet sich viel zu leicht. Es besteht kaum Halt des Covers am iPad und so lassen schon leichte Schüttelbewegungen das iPad aus dem Ruhezustand holen. In einem größeren Fach wie es in dem von mir genannten Laptop-Fach der Fall war, bewirkt dies während jedes Schrittes ein schnelles Rein und Raus in/aus den/dem Standby-Modus. Den nicht vollständigen Schutz des Displays muss ich wohl an dieser Stelle nicht noch extra erwähnen. Eine Lasche von Vorder- zur Rückseite oder ein Gummiband wie es viele große Notizbücher haben, hätte hier der Tasche definitiv gut gestanden. Bei den vielen Versuchen, ob ich vielleicht ein Fehler gemacht habe mit dem Case bzgl. der Vorderseite ist mir dabei leider noch aufgefallen, dass das sich so positiv anschmiegende Flanell an der Innenseite leider genau am „Rücken“, also dem Teil, an dem die Vorderseite nach hinten geschlagen wird, leichte Blasen wirft, wenn es mehrfach benutzt wird. Unschön wie ich finde und wird insgesamt dem Artikel nicht gerecht.

Das Case überzeugt durch das Material, welches sich vollkommen der Hand anschmiegt, die sehr gut verarbeiteten Nähte und die vielen Positionierungsmöglichkeiten des iPads. Dagegen hält jedoch ein großes Negativkriterium, nämlich die nicht haltende Vorderseite. Hier wäre mehr definitiv auch mehr gewesen. Wer auf diesen Halt nicht viel Wert legt, der wird mit dem Modell Hamburg von Kavaj wirklich glücklich. Wer jedoch auf die SmartCover-Funktion setzt und sich darauf verlassen will, für den gibt es bessere Cases die auch diesen Zweck erfüllen.

Ich danke Gdgts.de für das Reviewexemplar von Kavaj. Diese Review erschien außerdem zuerst auf Gdgts.de und durfte mit freundlicher Genehmigung auch hier veröffentlicht werden.

 

flattr this!

Stylus für den kleinen Geldbeutel

Wie in den meisten Fällen kann man auch hier über die “Bucht” zu einer doch recht günstigen TouchPen-Möglichkeit kommen. Ich habe mal die handvoll Münzen “geopfert” um den Pen mal einem schnellen Quicklook zu unterziehen.

Der Stift ist recht einfach gehalten mit einem Clip für die Hemdtasche sowie der bekannten Gummispitze an der Kontaktstelle. Er liegt gut in der Hand, ist nicht zu schwer und das Schreiben geht einigermaßen gut von der Hand. Es handelt sich bei dem Material um eine Art von Leichtmetall und macht trotzallem einen akzeptablen Eindruck. Der Stylus wird in den verschiedensten Farben geliefert. Ich entschied mich für ein Paket mit 4 Exemplaren in verschiedenen Farben für unter 5€ inkl. Versand.

Für einen kurzen Eindruck gibt es nicht vielmehr über den TouchPen zu sagen. Da ich einen Stylus nicht häufig benutze, kam mir diese Version für den doch sehr geringen Preis ungemein entgegen. Wer also nur hin und wieder Nutzen davon hätte, sollte sich mal durch die Angebote wühlen. Für Power-User empfehle ich dennoch den Griff zum Markenprodukt.

 

flattr this!

Equinux tizi+

Es gibt inzwischen im AppStore verschiedene Apps, die mittels Streaming das aktuelle TV-Programm zeigen. Doch sie alle haben einen großen Nachteil – ohne oder mit nur schlechter Internetverbindung ist ein guter “Empfang” unmöglich. Wer dazu auch noch bei seinem Provider nur über ein begrenztes Datenvolumen verfügt, sieht sprichwörtlich in die Röhre. Doch Equinux hat sich diesem Problem angenommen und auch noch weiterentwickelt. Mit tizi+ erhält man einen handlichen DVB-T-Empfänger für iPad, iPhone und iPod Touch sowie OS X, der es einem sogar ermöglicht Sendungen aufzuzeichnen. Wie das ganze in der Praxis an einem iOS-Device aussieht, zeige ich Euch in dem nachfolgenden Video.

Zu den technischen Eckdaten lässt sich festhalten, dass das Gerät im Praxistest gute 3 Stunden TV-Signal für mich bereithielt und innerhalb von knapp 2 Stunden wieder voll geladen und betriebsbereit war. Mittels tizi@Home-Modus lässt sich das Gerät in das heimische Netz integrieren und so kann man mit der Mac-App “The Tube” auch über den Mac auf das aktuelle Fernsehprogramm zugreifen und aufnehmen. Ansonsten ist das Gerät auch als Hotspot überall nutzbar und ein gleichzeitiger Zugriff auf das Internet ist problemlos möglich. Die betreffenden Apps lassen sich jeweils direkt von der Herstellerseite laden, nachdem man einen Code, welcher dem Gerät beiliegt, zur Registrierung eingegeben hat. Dadurch hat man die Möglichkeit des direkten Downloads bzw. eine Weiterleitung in den iOS-AppStore.

Als Fazit kann ich nur positiv vom tizi+ berichten. Das Gerät ist einfach zu bedienen und funktioniert tadellos. Einzig solltet Ihr Euch natürlich vor dem Kauf informieren, wie gut der DVB-T in Eurem Einsatzgebiet ist. Dies lässt sich ganz einfach über einen Unterpunkt der Produktseite prüfen. Ganz besonders möchte ich an dieser Stelle den Supprt des Herstellers hervorheben. Seitdem das kleine Gadget in meinem Besitz ist, wurde die App bereits mehrfach upgedatet und um Funktionen erweitert oder bestehende Features stark verbessert. Dazu gehören u.a. Browsing, Videotext und Untertitel sowie 14-tägiges TV-Programm im vorraus. Solch umfassenden Erweiterungen gehören leider nicht immer zum Standard und so verdient sich equinux hier von mir ein zusätzliches Lob.
So kann ich den tizi+ uneingeschränkt empfehlen und wer die Möglicheit des TV-Empfangs über DVB-T an einem iOS- bzw. OS X-Gerät sucht, wird hier nicht enttäuscht werden.

In dem mir vorliegenden Kit Aff.-Link befindet sich neben dem tizi+ eine 16GB Micro-SD-Karte und ein kleines Ladegerät um das tizi+ auch an der Steckdose laden bzw. betreiben zu können. Weiteres Zubehör wie Tasche Aff.-Link, Zusatzakku Aff.-Link, iPhone-Ständer oder inzwischen sogar ein Antennenadapter Aff.-Link ist darüberhinaus erhältlich.

flattr this!